Gefährliche Feuerwerke: Illegaler Kauf aus dem Ausland bedroht Österreichs Sicherheit!

Redaktion

29. Dezember 2025

Alarmierende Warnung zum Jahreswechsel!

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) schlägt Alarm: Der bevorstehende Jahreswechsel könnte für viele Österreicher gefährlich werden, wenn sie sich nicht an die Warnungen des Pyrotechnikfachhandels halten. Der Appell ist eindeutig: Kaufen Sie Feuerwerkskörper ausschließlich im österreichischen Fachhandel! Doch warum ist das so wichtig?

Sicherheitsnormen und Fachberatung nur im Inland

Der österreichische Pyrotechnikfachhandel garantiert, dass nur Artikel verkauft werden, die den strengen Sicherheitsnormen entsprechen. Diese Normen sind essenziell, um Verletzungen zu vermeiden, die bei unsachgemäßer Handhabung von Feuerwerkskörpern schnell passieren können. Thomas Köchl, Branchensprecher des österreichischen Pyrotechnikfachhandels, betont: „Nur ein legal importierter, CE-zertifizierter Feuerwerksartikel, der beim österreichischen Fachhändler gekauft wird, ist ein sicherer Artikel.“

Doch was bedeutet eigentlich CE-Zertifizierung? CE steht für „Conformité Européenne“ und signalisiert, dass ein Produkt den EU-weiten Anforderungen an Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz entspricht. Ohne dieses Siegel ist das Risiko hoch, dass Feuerwerkskörper unsicher sind und schwere Verletzungen verursachen können.

Gefahren aus dem Ausland: Ein unterschätztes Risiko!

Der Kauf von Feuerwerkskörpern im Ausland oder über dubiose Online-Plattformen ist verlockend, doch er birgt extreme Risiken. Diese Produkte entsprechen oft nicht den EU-Sicherheitsstandards und können erhebliche Verletzungsgefahren darstellen. Zudem schaden sie der Umwelt und gefährden Tiere. Die Polizei hat bereits verstärkte Grenzkontrollen angekündigt, um illegale Importe zu verhindern, insbesondere an der tschechischen Grenze.

Strenge Grenzkontrollen und neue Gesetze

In Zusammenarbeit mit dem Innenministerium und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit wurden die Kontrollen verschärft. Ein bedeutender Erfolg ist die Verschärfung des tschechischen Pyrotechnikgesetzes, das den Verkauf bestimmter Feuerwerkskategorien auf Märkten und mobilen Verkaufsständen verbietet. Trotzdem sind die Kontrollen an den Grenzen unerlässlich, um die Einhaltung der EU-Konformitätsverfahren sicherzustellen.

Altersgrenzen schützen unsere Jugend

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Einhaltung der Altersgrenzen beim Erwerb und der Nutzung von Feuerwerkskörpern. Für das „Jugendfeuerwerk“ der Kategorie F1 gilt ein Mindestalter von zwölf Jahren, während für die Kategorie F2, zu der Raketen und Batteriefeuerwerke gehören, ein Mindestalter von 16 Jahren vorgeschrieben ist. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass Jugendliche nicht zu früh mit gefährlicher Pyrotechnik in Kontakt kommen.

Jugendliche als Risikogruppe

Besonders besorgniserregend ist die hohe Zahl von Verletzungen bei Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren. Diese Altersgruppe stellt 51 Prozent der Verletzten durch Böller-Unfälle dar. Zählt man die Kinder bis 14 Jahre hinzu, sind es sogar 66 Prozent der Betroffenen, die medizinische Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Christian Schimanofsky, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit, warnt: „Das Bewusstsein für die Gefahren muss geschärft werden.“

Illegale Feuerwerkskörper: Eine tickende Zeitbombe

Auch illegale Feuerwerkskörper spielen eine Rolle bei Unfällen. Produkte wie der verbotene Blitzknallsatz oder Pyrotechnik der Kategorien F3 und F4 sind besonders gefährlich und sollten für Jugendliche unzugänglich sein. Leider zeigen Medienberichte, dass diese Artikel immer wieder in die Hände von Jugendlichen gelangen.

Die richtige Entsorgung ist entscheidend

Ein oft übersehener Aspekt ist die Entsorgung von Feuerwerkskörpern. Nach dem Abbrennen sollten sie unbedingt im Restmüll entsorgt werden, um die Umwelt zu schonen und Gemeinden zu entlasten. Thomas Köchl appelliert: „Werden diese Regeln und alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten, steht einem bunten, fröhlichen Jahreswechsel nichts im Wege.“

Fazit: Sicherheit geht vor!

Die Botschaft ist klar: Kaufen Sie Ihre Feuerwerkskörper im österreichischen Fachhandel und beachten Sie die Sicherheitsvorgaben. Nur so können Sie sicherstellen, dass der Jahreswechsel ein freudiges Ereignis bleibt und nicht in einer Tragödie endet.

Ein Blick in die Zukunft

Die Diskussion um Feuerwerkskörper und deren Sicherheit wird auch in Zukunft eine Rolle spielen. Experten fordern bereits jetzt strengere Kontrollen und eine bessere Aufklärung der Bevölkerung. Es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen in den kommenden Jahren ergriffen werden, um die Sicherheit weiter zu erhöhen.

Bis dahin gilt: Augen auf beim Feuerwerkskauf und setzen Sie auf Sicherheit und Qualität aus Österreich!

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