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Buttlift – Wege zum einem straffen Po

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Wohin man zurzeit auch blickt: In Zeitschriften, Magazinen und auf Social Media liegt das Augenmerk verstärkt auf der weiblichen Rückseite. Einen straffen, festen Po erreicht man mit Ausdauer – und ein wenig Hilfe von EMSculpt.

Das Schönheitsideal hat sich in den letzten Jahren doch merklich verändert. Denn nach dem übertriebenen Schlankheitstrend gelten weibliche Kurven endlich als durchaus erstrebenswert. Das hat vor allem ein Körperteil in den Fokus gerückt: den Po. Ein praller Hintern ist dank Stars wie Kim Kardashian oder Nicki Minaj das Sinnbild für Weiblichkeit geworden. Doch nicht jede Frau ist von Natur aus mit einer drallen Kehrseite gesegnet. Daher boomen zurzeit sowohl Fitnesskonzepte als auch schönheitsmedizinische Eingriffe, die den Hintern formen sollen.

Brazilian Butt Lift – Operation mit Risiken

Eine der Methoden, die sich aufgrund des Hypes rund um einen prallen „Booty“ gerade großer Beliebtheit erfreut, ist der Brazilian Butt Lift. Bei dieser Operation wird Eigenfett in einer Fettabsaugung an anderen Körperstellen entnommen, um es im Anschluss in das Gesäß zu spritzen. Die Ergebnisse lassen sich zwar durchaus an den Vorbildern aus Hollywood messen, allerdings sind sich viele Patienten der Risiken nicht bewusst, die ein solcher Eingriff mit sich bringt. 3.000 Todesfälle gab es infolge dieses schönheitsmedizinischen Eingriffs bereits, berichtet die britische Association of Aesthetic Plastic Surgeons. Der Brazilian Butt Lift ist deswegen so riskant, weil das Eigenfett in den größten Muskel des Körpers, den Gluteus maximus, gespritzt wird. Hier ist die Gefahr besonders groß, dass das Fettgewebe unbeabsichtigt in die Venen eingespritzt wird. Wenn das passiert, kann es zu einer sogenannten Fettembolie kommen – dabei wandert das Fett zu Lunge oder Herz und kann so einen Herz-Kreislauf-Stillstand hervorrufen.

Doch selbst wenn der Eingriff von erfahrenen Spezialisten durchgeführt wird und dabei alles gut geht, sollte man im Vorfeld die Nachwirkungen bedenken. Abgesehen von den Schmerzen, die dieser Eingriff wie jede andere Operation mit sich bringt, darf man in den nächsten Wochen nicht auf dem Rücken liegen oder ohne unterstützende Mittel wie einem Spezialkissen sitzen. Und selbst dann sollte man immer wieder aufstehen, um den neuen Hintern im wahrsten Sinne des Wortes nicht „plattzudrücken“.

Besser: Squats, Squats, Squats!

Was also tun, wenn man nicht von vornherein mit einem knackigen Po ausgestattet ist? Die gute Nachricht: Es ist gar nicht so schwer, sich den Wunschhintern anzutrainieren! Dazu gehört nur eine große Portion Ausdauer. Es gibt viele Übungen, die den Hintern stärken und heben, am besten eignen sich dafür aber definitiv Kniebeugen (englisch: Squats). Richtig ausgeführt werden sie so: Die Füße stehen etwas weiter als hüftbreit auseinander, die Zehenspitzen zeigen nach vorne. Dann setzt man sich nach hinten, bis man einen 90-Grad-Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel erreicht und richtet sich im Anschluss wieder auf. Wichtig: Der Rücken muss die ganze Zeit gerade bleiben und die Knie sollten in der Hocke nicht zu weit über die Zehenspitzen hinausragen. Ein fest angespannter Bauch sorgt für Stabilität in der Übung. Wem das zu wenig ist, der kann für ein intensiveres Training noch Hanteln zur Unterstützung nehmen. Sind gerade keine zur Hand, tun es auch zwei kleine Wasserflaschen.

Neben den klassischen Squats gibt es noch verschiedene Varianten wie Squats mit eingebautem 180-Grad-Sprung oder Kniebeugen, bei denen man hochspringt. Aber auch Übungen wie Ausfallschritt, Becken-Heber und Wandsitzen straffen den Po. Oder man hört einfach auf, den Lift zu benützen und nimmt stattdessen die Treppen. Denn Treppensteigen formt nicht nur den Hintern und die sogenannte Bananenfalte, die Falte zwischen Po und Oberschenkel, sondern es lässt sich zudem mühelos in den Alltag integrieren.

Perfektionierung mit EMSculpt

Wenn das Ergebnis auch nach hartem Training zwar gut, aber immer noch nicht perfekt ist, dann hilft die Behandlung mit dem modernen EMSculpt-Verfahren. Diese von der US-amerikanischen FDA (Food & Drug Association) zugelassene medizinische Methode arbeitet mit einem elektromagnetischen Feld, um Muskeln zu straffen. Dafür kommt die nicht-invasive HIFEM-Technologie (High Intensity Focused Electromagnetic) zum Einsatz: Die Impulsgeber werden mit einem Gurt an den Pobacken fixiert und erzeugen dort mittels elektromagnetischen Feldes supramaximale Muskelkontraktionen. Dabei erreichen die starken Magnetwellen nicht nur die oberflächliche Muskulatur, sondern alle Muskelfasern. So kann die Behandlung mit EMSculpt den Effekt von 20.000 Kniebeugen nachahmen, wie man bei OmniMed, der Ordination für Ästhetik weiß. OmniMed bietet EMSculpt an seinen Standorten in Linz und Eisenstadt an. Ein Behandlungspaket, bestehend aus insgesamt vier Sitzungen zu je 30 Minuten, gibt es um 1.600 €, eine Auffrischungseinheit kann nach einem halben Jahr um 400 € gebucht werden. Um den Effekt langfristig zu erhalten, empfiehlt Dr. Stefan Horwath von OmniMed auch im Anschluss an die Behandlung regelmäßige Kräftigungsübungen.

Ausführliche Informationen zu EMSculpt erhalten Sie unter emsculpt.at.

 

Bildnachweis: Gesina Kunkel – www.happyveganfit.de

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