Spektakuläre Wohnzukunft in Wien: Ein Meilenstein für leistbares Wohnen
Am 22. Februar 2026 hat die Stadt Wien ein weiteres Kapitel in ihrer Erfolgsgeschichte des sozialen Wohnbaus aufgeschlagen. Mit der feierlichen Übergabe von 146 neuen Gemeindewohnungen an der Ljuba-Welitsch-Promenade im aufstrebenden Stadtteil „Village im Dritten“ wird ein neuer Maßstab für leistbares, nachhaltiges und modernes Wohnen gesetzt. Die Bedeutung dieses Projekts für Wien und seine Bewohner kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Doch was macht diesen neuen Gemeindebau so besonders?
Ein Paradies für Familien und Singles
Die neuen Wohnungen bieten eine große Bandbreite an Grundrissen, die sich flexibel an die Bedürfnisse der Bewohner anpassen lassen. Ob Singles, Familien oder Alleinerziehende – hier findet jeder sein perfektes Zuhause. Die Einheiten sind mit Balkonen oder Loggien ausgestattet, die nicht nur ein Gefühl von Freiheit vermitteln, sondern auch praktische Pflanztröge und Rankgerüste beinhalten. Diese durchdachten Details tragen dazu bei, dass die Bewohner ihre Wohnräume individuell gestalten und ihre grünen Daumen ausleben können.
Grünes Wohnen mit innovativer Technik
Ein Highlight des neuen Gemeindebaus ist die umfassende Fassadenbegrünung, die nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas leistet. Die Rankgerüste bilden einen natürlichen, kühlenden Grünvorhang, der sommerliche Hitzeinseln reduziert. Doch damit nicht genug: Die Energieversorgung des Gebäudes ist ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit. Sie kombiniert Fernwärme, hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung und Wärmepumpen, die durch Tiefensondenfelder unterstützt werden. Photovoltaikmodule runden das umweltfreundliche Konzept ab.
Ein Vorzeigeprojekt der Stadtentwicklung
„Der neue Stadtteil ‚Village im Dritten‘ verbindet die umliegenden Bezirksteile und schafft neuen Wohnraum für Familien, junge Menschen und alle, die ein modernes Zuhause mit hoher Lebensqualität suchen“, erklärt Bezirksvorsteher Erich Hohenberger. Die weitgehend autofreie Anlage fördert das Radfahren und bietet einen großen Park als grünes Herzstück des Grätzls. Diese durchdachte Planung zeigt, wie moderne Stadtentwicklung aussehen kann und welchen Beitrag sie zur Lebensqualität der Bewohner leistet.
Gemeinschaft und Zusammenhalt fördern
Ein entscheidender Aspekt des neuen Gemeindebaus ist die Förderung der Gemeinschaft. Der begrünte Innenhof und die Gemeinschaftsräume mit Waschküchen und einer Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss erweitern die Wohnfläche und schaffen Orte der Begegnung. Ein Wintergarten mit direktem Hofzugang, eine Radwerkstatt sowie zwei begrünte Gemeinschaftsterrassen bieten zusätzliche Möglichkeiten für Austausch und gemeinsame Aktivitäten. Das Nachbarschaftsservice wohnpartner unterstützt die Bildung einer aktiven Hausgemeinschaft von Anfang an.
Ein Rückblick auf den sozialen Wohnbau in Wien
Wien ist weltweit bekannt für seinen sozialen Wohnbau, der seit Jahrzehnten als Vorbild für viele Städte dient. Bereits in den 1920er Jahren begann die Stadt mit dem Bau von Gemeindewohnungen, um der Wohnungsnot zu begegnen und leistbaren Wohnraum für alle zu schaffen. Dieses Engagement hat sich bis heute fortgesetzt und wurde stetig weiterentwickelt. Der neue Gemeindebau im „Village im Dritten“ ist ein weiterer Schritt in dieser Tradition und zeigt, dass Wien auch in Zukunft eine Vorreiterrolle in Sachen sozialer Wohnbau einnehmen wird.
Die Zukunft des Wohnens: Ein Blick nach vorne
Mit der Fertigstellung des neuen Gemeindebaus im „Village im Dritten“ sind bereits 17 Gemeindebauten NEU in zehn Bezirken übergeben worden. Insgesamt bieten sie rund 4.200 Bewohnern ein modernes und ökologisch nachhaltiges Zuhause. Doch die Stadt Wien ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Neun weitere Gemeindebauten mit über 1.000 Wohnungen befinden sich derzeit in Bau, und bis 2030 sollen weitere 1.500 Gemeindewohnungen in die Planung und Umsetzung gebracht werden.
Expertenmeinungen und Auswirkungen auf die Bürger
Philipp Wachter, Vizedirektor von Wiener Wohnen, betont: „Hohe Wohnqualität, leistbare Mieten und ein nachhaltiges Gesamtkonzept – das zeichnet den Gemeindebau NEU aus. Die Menschen im ‚Village‘ profitieren von modernen Wohnungen, guter Infrastruktur, kurzen Wegen und einer grünen Umgebung.“ Diese Aspekte sind nicht nur theoretisch von Bedeutung, sondern haben konkrete Auswirkungen auf das tägliche Leben der Bewohner. Die stabile Preisgestaltung der Betriebskosten durch die innovative Energieversorgung sorgt dafür, dass die Mieten leistbar bleiben und die finanzielle Belastung der Bewohner gering gehalten wird.
Paul Steurer, Direktor der WIGEBA, ergänzt: „Für uns als WIGEBA ist das ‚Village im Dritten‘ ein Vorzeigeprojekt: Hier verbinden sich innovatives Bauen, ökologische Verantwortung und ein klarer sozialer Auftrag. Die umfassende Fassadenbegrünung, die effiziente Energieversorgung und die vielen gemeinschaftlichen Bereiche zeigen, wie moderner kommunaler Wohnbau aussehen kann.“
Vergleich mit anderen Bundesländern
Im Vergleich zu anderen österreichischen Bundesländern nimmt Wien eine Vorreiterrolle im sozialen Wohnbau ein. Während in anderen Regionen oft private Bauträger dominieren und die Mietpreise in die Höhe treiben, setzt Wien auf eine Mischung aus staatlichem und privatem Engagement, um leistbaren Wohnraum zu sichern. Diese Strategie hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen und könnte als Modell für andere Städte und Länder dienen.
Fazit: Ein Gewinn für Wien und seine Bewohner
Der neue Gemeindebau im „Village im Dritten“ ist nicht nur ein weiterer Schritt in der Erfolgsgeschichte des sozialen Wohnbaus in Wien, sondern auch ein Beispiel dafür, wie innovative Konzepte und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen können. Die Kombination aus leistbarem Wohnraum, nachhaltiger Energieversorgung und gemeinschaftsfördernden Einrichtungen macht diesen Bau zu einem Vorzeigeprojekt, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung finden wird.
Mit diesem Projekt zeigt Wien, dass es möglich ist, den Herausforderungen der modernen Stadtentwicklung zu begegnen und gleichzeitig die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. Ein Gewinn für alle Wienerinnen und Wiener!