Grünes Wunder in Wien: Mega-Park im Gasometervorfeld gestartet!

Redaktion

11. Juli 2026

Ein Paradies im Entstehen: Wiens neuester Park

Am 11. Juli 2026 war es endlich soweit: Der Spatenstich für Wiens neueste und wohl ambitionierteste Parkanlage fand im Gasometervorfeld im 11. Bezirk statt. Mit einer beeindruckenden Fläche von 51.000 m² entsteht hier ein urbanes Paradies, das als Herzstück der Bricolage City fungieren wird. Dieser neue Stadtteil soll sowohl Wohn- als auch Arbeitsraum für etwa 2.000 Menschen bieten.

Was bedeutet Bricolage City?

Bricolage City ist ein zukunftsweisendes städtebauliches Projekt, das moderne Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten miteinander vereint. Der Name leitet sich vom französischen Wort „bricolage“ ab, das so viel wie „Bastelei“ oder „Improvisation“ bedeutet. Ziel ist es, einen flexiblen und anpassungsfähigen Stadtteil zu schaffen, der den Bedürfnissen der Bewohner gerecht wird.

Der Planungsprozess: Ein Blick hinter die Kulissen

Bevor die ersten Bagger anrückten, war ein umfangreicher Planungsprozess erforderlich. Neben einem Architekturwettbewerb wurde ein städtebauliches Leitbild entwickelt, das die Grundlage für die Gestaltung der Parkanlage bildet. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten, um eine möglichst nachhaltige und naturnahe Gestaltung zu gewährleisten.

Phase 1: Der erste Bauabschnitt

Der erste Bauabschnitt umfasst etwa 9.000 m² und wird bis zum Frühjahr 2027 fertiggestellt. In diesem Bereich werden 120 neue Bäume gepflanzt, ergänzt durch 5.000 m² Blühwiesen und Kräuterrasen. Diese Maßnahmen fördern nicht nur die Biodiversität, sondern verbessern auch das Mikroklima und bieten wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel.

  • 120 neue Bäume
  • 5.000 m² Blühwiesen
  • Panoramaweg entlang der ehemaligen Schlachthausbahntrasse

Ein Park der Zukunft: Nachhaltigkeit im Fokus

Die neue Parkanlage steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky betont: „Mit dieser neuen, klimafitten Grünoase erfüllen wir nicht nur einen lang gehegten Wunsch vieler Wienerinnen und Wiener, sondern schaffen einen Park der Zukunft.“

Ein zentrales Ziel ist die Wiederverwendung vorhandener Materialien. So werden beispielsweise alte Pflastersteine und die historische Bahntrasse in die Gestaltung integriert. Diese Maßnahmen sind ein Paradebeispiel für Kreislaufwirtschaft in der Praxis.

Ein Blick in die Vergangenheit: Die Geschichte der Gasometer

Die Gasometer sind vier große Gasbehälter, die zwischen 1896 und 1899 erbaut wurden. Sie dienten bis 1984 zur Speicherung von Stadtgas und sind heute ein Beispiel für die gelungene Umnutzung historischer Industriearchitektur. Seit ihrer Renovierung im Jahr 2001 beherbergen sie ein vielfältiges Angebot an Wohnungen, Büros und Geschäften.

Ein neuer Treffpunkt für Simmering

Bezirksvorsteher Thomas Steinhart freut sich über die Entwicklung in Simmering: „Die neue Parkanlage ist ein weiterer wichtiger Schritt für unseren Bezirk. Wo heute noch eine große Freifläche ist, entsteht in den kommenden Jahren ein moderner Park mit viel Grün, zahlreichen Erholungsmöglichkeiten und hoher Aufenthaltsqualität.“

Vergleich mit anderen Bezirken

Wien ist bekannt für seine zahlreichen Grünflächen, doch nicht alle Bezirke sind gleich gut ausgestattet. Während der 1. Bezirk mit dem Stadtpark und dem Burggarten punkten kann, hinken andere Bezirke hinterher. Der 11. Bezirk wird mit der neuen Parkanlage einen deutlichen Schritt nach vorne machen und könnte sogar als Vorbild für andere Stadtteile dienen.

Die Auswirkungen auf die Bevölkerung

Die neue Parkanlage wird nicht nur die Lebensqualität der Anwohner verbessern, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die zusätzlichen Grünflächen sorgen für Abkühlung in den heißen Sommermonaten und verbessern die Luftqualität. Besonders Familien mit Kindern werden von den neuen Spiel- und Erholungsmöglichkeiten profitieren.

Expertenmeinungen: Ein Park für die Zukunft

„Dieser Park wird ein Meilenstein für die Wiener Stadtentwicklung sein,“ erklärt der renommierte Stadtplaner Dr. Peter Meier. „Die Kombination aus nachhaltiger Gestaltung und hoher Aufenthaltsqualität wird den Bezirk nachhaltig prägen.“

Zukunftsausblick: Was erwartet uns?

Die Fertigstellung des gesamten Parks ist in mehreren Bauabschnitten geplant. Neben zusätzlichen Grünflächen werden auch zahlreiche Sport- und Bewegungsangebote geschaffen. Tischtennisplatten, Basketballfelder und andere Sportmöglichkeiten sollen die Bevölkerung zu mehr körperlicher Aktivität animieren.

Darüber hinaus wird das Umfeld der Parkanlage umfassend aufgewertet. Die Straßenräume werden für Fußgänger und Radfahrer sicherer und attraktiver gestaltet. Breite Gehwege und sichere Querungsmöglichkeiten verbessern die Aufenthaltsqualität und fördern eine klimafreundliche Mobilität.

Politische Hintergründe

Die Entwicklung des Gasometervorfelds ist Teil des räumlichen Leitbilds der Wiener Stadtentwicklung, das 2019 erarbeitet wurde. Dieses Leitbild zielt darauf ab, den Stadtteil Erdberger Mais – St. Marx in einen lebendigen und zukunftsfähigen Stadtteil zu verwandeln. Mit der neuen Parkanlage wird ein entscheidender Schritt in diese Richtung gemacht.

Fazit: Ein grünes Juwel für Wien

Die neue Parkanlage im Gasometervorfeld ist mehr als nur ein weiteres städtisches Grünprojekt. Sie ist ein Symbol für die zukunftsorientierte Stadtplanung Wiens und ein Beispiel dafür, wie eine nachhaltige Stadtentwicklung aussehen kann. Mit ihrer Fertigstellung wird Wien um ein weiteres grünes Juwel reicher sein, das sowohl die Bewohner als auch die Umwelt profitieren lässt.

Bleiben Sie dran, um die Fortschritte dieses spannenden Projekts zu verfolgen und erleben Sie bald selbst, wie das Gasometervorfeld zum neuen grünen Herzen Wiens wird!

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